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Impressum
Die Druckerei Demago Print ist eine der Druckereien, die seit vielen Jahren erfolgreich mit zahlreichen Unternehmen, Verlagen und anderen zusammenarbeitet, die auf der Suche nach zeitgemäßem, hochwertigem und kostengünstigem Druck sind.
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Früher war die Bestellung von Etiketten relativ einfach. Der Kunde nannte Format, Menge, Material und Termin. Die Druckerei prüfte die Datei, bereitete den Druck, den Zuschnitt und die Wicklung vor.
Heute ist ein Etikett jedoch nicht mehr nur ein Etikett. Und Verpackung ist nicht mehr nur eine Schachtel.
Beides ist Teil eines größeren Verpackungssystems, bei dem nicht mehr nur Aussehen, Farbe und Preis wichtig sind. Ebenso wichtig sind Material, Klebstoff, Drucktechnologie, Schutzlack, Laminierung, Verwendungszweck und die Dokumentation, die das jeweilige Material oder die jeweilige Beschichtung begleitet.
In der Praxis tauchen deshalb immer häufiger Fragen auf, die vor einigen Jahren bei einer normalen Bestellung kaum jemand gestellt hat: Gibt es für das Material eine entsprechende Erklärung, enthält es absichtlich zugesetzte PFAS, ist es für Verpackungen geeignet, wie widerstandsfähig ist der Druck, ist eine Laminierung erforderlich und wer ist am Ende für das fertige Produkt verantwortlich?
Auf den ersten Blick klingt das nach Bürokratie. In Wirklichkeit geht es um eine sehr praktische Frage: Sind Etikett und Verpackung richtig für das Produkt ausgewählt, auf dem sie verwendet werden?
Bei Demago Print produzieren wir Etiketten auf Rolle und Verpackungen nach Maß. Etiketten drucken wir mit digitaler HP Indigo Technologie, für Kartonverpackungen und Cut-Sheet-Druckprodukte verwenden wir die HP Indigo 100K. Doch guter Druck ist nur ein Teil der Geschichte. Ebenso wichtig sind Material, Klebstoff, Oberflächenschutz und die richtige Anwendung.
Bei Etiketten und Verpackungen beginnt vieles mit dem Aussehen. Welche Form soll das Produkt haben? Welche Farben werden verwendet? Soll die Oberfläche matt oder glänzend sein? All das ist wichtig, aber ein hochwertiges Produkt beginnt früher – mit der richtigen Materialwahl.
Ein selbstklebendes Etikett ist nicht nur ein Stück Papier oder Folie. Es besteht aus Obermaterial, Klebstoff und Trägermaterial beziehungsweise Liner. Bei anspruchsvolleren Anwendungen kommen zusätzlich Druckfarbe, Primer, UV-Lack oder Laminierung hinzu.
Das Material beeinflusst das Erscheinungsbild, die Farbhaftung, die Haltbarkeit des Etiketts, die Stanzbarkeit, die Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Temperatur, Abrieb, Fett, Chemikalien und auch das Verhalten des Etiketts als Teil der Verpackung.
Papieretiketten sind häufig eine ausgezeichnete Wahl für trockene Anwendungen, Lebensmittel, Wein, Kosmetik, Geschenkverpackungen und Produkte, bei denen ein natürlicher oder klassischer Look gewünscht ist. Synthetische Materialien wie PP, PE oder PET eignen sich besonders dort, wo eine höhere Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Reißen, Kühlung, Transport oder anspruchsvollere Einsatzbedingungen erforderlich ist.
Ähnliches gilt für Kartonverpackungen. Cut-Sheet-Verpackung ist nicht einfach nur bedruckter Karton. Wichtig sind Grammatur, Steifigkeit, Faserrichtung, Oberflächenbehandlung, Rillen, Stanzen, Kleben und der Schutz nach dem Druck. Das falsche Material kann Probleme beim Falten, Risse im Druckbild, schlechte Lackhaftung oder ein ungeeignetes Gefühl in der Hand verursachen.
Bei Verpackungen und Etiketten taucht immer häufiger die Abkürzung PPWR auf. Sie steht für die europäische Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle, die strengere Regeln zur Zusammensetzung, Kennzeichnung, Recyclingfähigkeit und Verantwortung von Verpackungen einführt.
Ein häufiges Thema sind PFAS – eine Gruppe fluorierter Verbindungen, die aufgrund ihrer Beständigkeit und möglicher Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zu einem wichtigen Bestandteil der Verpackungsgesetzgebung geworden sind.
Hier beginnen oft Missverständnisse. Ein Kunde fragt, ob ein Material „PFAS-frei“ ist. Der Lieferant sendet ein technisches Datenblatt. Ein technisches Datenblatt beschreibt in der Regel, wie ein Material verwendet wird, welche Eigenschaften es hat, für welche Untergründe es geeignet ist und unter welchen Bedingungen es verarbeitet wird. Es sagt jedoch nicht unbedingt aus, ob ein Produkt absichtlich zugesetzte PFAS enthält oder ob es die Anforderungen der PPWR erfüllt.
Deshalb ist es wichtig, zwischen einem technischen Datenblatt und einer Konformitätserklärung zu unterscheiden. Das technische Datenblatt beschreibt die Anwendung eines Produkts. Eine Konformitätserklärung bezieht sich auf Vorschriften, eingeschränkte Stoffe, Schwermetalle, PFAS, REACH, Migration und andere Anforderungen, die für Verpackungen wichtig sind.
Bei Etiketten und Verpackungen für Lebensmittel ist dies besonders wichtig. Es reicht nicht aus zu fragen, ob ein bestimmtes Material qualitativ hochwertig ist. Entscheidend ist, ob es für die konkrete Anwendung geeignet ist, ob ein direkter Lebensmittelkontakt besteht, ob eine funktionelle Barriere vorhanden ist und wie die gesamte Konstruktion des fertigen Produkts aussieht.
Lieferanten betonen in ihren Erklärungen häufig, dass die Angaben für ihr Produkt im Lieferzustand gelten. Sobald das Material bedruckt, lackiert, laminiert oder mit anderen Materialien kombiniert wird, entsteht ein neues fertiges Produkt. Deshalb muss die Konformität immer anhand der gesamten Konstruktion bewertet werden.
Digitaldruck ist bei Rollenetiketten und Kartonverpackungen besonders nützlich, weil er eine schnelle Produktion, kleine und mittlere Auflagen, mehrere Versionen desselben Produkts und eine hohe Druckqualität ohne klassische Druckplattenvorbereitung ermöglicht.
Bei Rollenetiketten eignet sich Digitaldruck für Produktetiketten, Deklarationen, Kosmetiketiketten, Etiketten für Lebensmittel, Getränke, Logistik und industrielle Anwendungen.
Bei Kartonverpackungen ermöglicht die HP Indigo 100K eine hochwertige Produktion kleiner und mittlerer Auflagen von Verpackungen, Mappen, Karten, Katalogen, Broschüren und anderen Cut-Sheet-Druckprodukten, ohne dass große Auflagen erforderlich sind.
Digitaldruck ist besonders nützlich, wenn der Kunde mehrere verschiedene Designs, eine Testserie, eine schnelle Produktion, Personalisierung, Saisonprodukte, Aktionsserien oder limitierte Auflagen benötigt.
Doch auch die beste Druckmaschine kann eine falsche Materialwahl nicht ausgleichen. Wenn ein Etikett für Kühllagerung, Feuchtigkeit, Abrieb oder Kosmetikverpackungen bestimmt ist, muss das Material anders gewählt werden als bei einem einfachen Papieretikett für trockene Anwendungen. Wenn eine Verpackung gefaltet, gestanzt und geklebt werden soll, muss auch der Karton für diese Verarbeitung geeignet sein.
Wenn Etikett oder Verpackung bedruckt sind, ist die Arbeit nicht unbedingt abgeschlossen. Bei vielen Produkten muss der Druck zusätzlich geschützt werden, weil die Oberfläche während der Nutzung Abrieb, Feuchtigkeit, Transport, Handling, Kühlung, Fett oder anderen Einflüssen ausgesetzt ist.
Deshalb werden häufig UV-Lack oder Laminierung eingesetzt. Auf den ersten Blick wirkt dies wie eine ästhetische Entscheidung: matt oder glänzend, glatte oder hochwertigere Oberfläche, kräftigere Farben oder ein dezenterer Look. In Wirklichkeit ist der Schutz nach dem Druck auch eine funktionale Entscheidung.
UV-Lack kann die Abriebfestigkeit verbessern, den Glanz erhöhen, die Oberfläche schützen und dem Produkt ein fertigeres Erscheinungsbild geben. Laminierung bedeutet eine zusätzliche Schutzfolie über dem Druck. Sie kann matt, glänzend oder speziell sein, zum Beispiel Soft-Touch. In der Regel bietet sie einen besseren mechanischen Schutz als Lack allein.
Bei Etiketten wird die Entscheidung zwischen Lack und Laminierung häufig nach dem Verwendungszweck getroffen:
Bei Kartonverpackungen ist es ähnlich. Lack oder Laminierung können das Aussehen verbessern, den Druck schützen, Kratzer reduzieren und der Verpackung einen professionelleren Eindruck verleihen.
Nicht jeder Lack ist jedoch für jede Anwendung geeignet. Einige UV-Lacke sind hervorragend für hohen Glanz und Widerstandsfähigkeit, eignen sich aber nicht für Lebensmittelverpackungen oder andere sensible Verpackungen. Bei Sekundärverpackungen kann die Verwendung nur dann zulässig sein, wenn eine geeignete funktionelle Barriere vorhanden ist; bei sensiblen Produkten können zusätzliche Migrationstests erforderlich sein.
Wenn wir über nachhaltige Verpackungen sprechen, stellt sich häufig die Frage, ob ein Etikett recyclingfähig ist. Die Antwort ist nicht immer einfach, denn ein Etikett ist in der Regel kein eigenständiges Material. Sobald es auf eine Flasche, ein Glas, eine Kartonschachtel oder eine andere Verpackung aufgebracht wird, wird es Teil des gesamten Verpackungssystems.
Deshalb kann die Recyclingfähigkeit nicht nur auf Ebene des Etiketts bewertet werden. Wichtig ist, wie sich das Etikett zusammen mit der Verpackung verhält, auf der es angebracht ist.
Dabei ist wichtig zu verstehen, dass die endgültigen Anforderungen an das Design für Recycling nach PPWR noch nicht vollständig festgelegt sind. Deshalb werden bei der Bewertung der Recyclingfähigkeit derzeit bestehende Standards und Leitlinien wie EN 13430, RecyClass und andere Systeme zur Bewertung der Kompatibilität von Materialien mit Recyclingströmen verwendet. Die endgültige Bewertung bezieht sich immer auf die gesamte Verpackung, nicht nur auf das Etikett als einzelnes Material.
Ein Papieretikett auf Kartonverpackung ist etwas anderes als ein PP-Etikett auf einer HDPE-Flasche. Ein transparentes Etikett auf einer PET-Flasche hat andere Anforderungen als ein Papieretikett auf einem Glas. Bei manchen Anwendungen ist es wichtig, dass das Etikett auf der Verpackung bleibt, bei anderen ist es besser, wenn es im Wasch- oder Recyclingprozess entfernt wird.
Dasselbe gilt für Kartonverpackungen. Lack, Folie, Laminierung, metallisierte Effekte und zusätzliche Beschichtungen können Aussehen und Schutz verbessern, beeinflussen aber gleichzeitig den Recyclingprozess. Deshalb sollte bereits in der Verpackungsgestaltung klar sein, was für das Produkt wichtiger ist: Premiumoptik, zusätzlicher Schutz, Widerstandsfähigkeit, Recyclingfähigkeit oder eine Kombination daraus.
Die Verantwortung für das fertige Produkt liegt daher nicht in einem einzigen Dokument oder einer einzigen Erklärung. Der Materialhersteller kennt sein Material. Der Lackhersteller kennt seinen Lack. Der Farbenhersteller kennt seine Farbe. Wenn all dies jedoch zu einem bedruckten, lackierten, laminierten, gestanzten und aufgebrachten Etikett oder einer Verpackung kombiniert wird, entsteht ein neues fertiges Produkt.
Der Lieferant des Etikettenmaterials kann technische Dokumentation für das von ihm gelieferte Material bereitstellen. Das Unternehmen, das die endgültige Verpackung in Verkehr bringt, muss auf Grundlage aller Informationen die Konformität der gesamten Verpackung bewerten.
Deshalb wird bei anspruchsvolleren Projekten immer die gesamte Konstruktion betrachtet: Material, Klebstoff, Druck, Lack, Laminierung, Verwendungszweck und die Verpackung, auf der das Produkt eingesetzt wird.
Die besten Ergebnisse bei Etiketten und Verpackungen entstehen, wenn die wichtigsten Informationen bereits vor der Angebotserstellung bekannt sind. So können das richtige Material, der passende Klebstoff, der geeignete Schutz und bei Bedarf auch die richtige Dokumentation ausgewählt werden.
Bei anspruchsvolleren Produkten ist es sinnvoll, bereits zu Beginn einige Fragen zu beantworten:
Bei Kartonverpackungen sind die Fragen ähnlich. Wichtig ist, welches Produkt verpackt wird, wie schwer es ist, ob die Verpackung gefaltet, geklebt, zusätzlich lackiert oder laminiert wird und welches Gefühl sie dem Kunden in der Hand vermitteln soll.
Je mehr wichtige Informationen wir am Anfang haben, desto weniger Korrekturen, Unklarheiten und zusätzliche Fragen entstehen später.
Ein Etikett kann klein sein, aber seine Rolle ist heute viel größer, als es auf den ersten Blick scheint. Es ist nicht mehr nur Träger eines Logos, einer Deklaration oder eines Barcodes. Es ist Teil der Verpackung, Teil der Nutzererfahrung und immer häufiger auch Teil der Konformitätsdokumentation eines Produkts.
Dasselbe gilt für Kartonverpackungen. Eine Schachtel ist nicht einfach nur bedruckter Karton, sondern eine Kombination aus Material, Druck, Schutz, Stanzen, Falten, Kleben und Verwendungszweck.
Neue Regeln wie die PPWR bedeuten nicht, dass der Kunde alle technischen und rechtlichen Details kennen muss. Sie bedeuten jedoch, dass bei der Auswahl von Etiketten und Verpackungen breiter gedacht werden muss: Welches Material ist geeignet, welcher Schutz ist erforderlich, gibt es Anforderungen in Bezug auf PFAS, Schwermetalle, Recyclingfähigkeit oder den Einsatz bei Lebensmitteln?
Bei Demago Print verbinden wir den Digitaldruck von Rollenetiketten, den Cut-Sheet-Druck von Verpackungen und Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien sowie Schutzveredelungen nach dem Druck. Unser Ziel ist es nicht nur, ein schönes Etikett oder eine schöne Verpackung herzustellen, sondern eine Ausführung zu empfehlen, die zum Produkt, zur Anwendung und zu den Anforderungen des Kunden passt.
Denn in der Praxis reicht es nicht, dass ein Etikett am ersten Tag gut aussieht. Ein gutes Etikett muss auch dann gut bleiben, wenn es aufgeklebt, transportiert, in die Hand genommen, ins Regal gestellt und unter realen Bedingungen verwendet wird.
Wenn Sie Rollenetiketten oder Kartonverpackungen vorbereiten und nicht sicher sind, welches Material, welcher Lack oder welche Laminierung für Ihr Produkt geeignet ist, senden Sie uns eine Anfrage. Gemeinsam prüfen wir den Verwendungszweck, empfehlen eine geeignete Ausführung und helfen bei Bedarf auch mit technischer Dokumentation.
Sehen Sie sich unser Angebot für Etiketten auf Rolle oder Verpackungen nach Maß an.
Wenn Sie für Ihr Produkt technische Datenblätter, Herstellererklärungen oder Dokumentation zu PFAS / PPWR benötigen, teilen Sie uns dies bitte bereits bei der Anfrage mit. Wir prüfen die Dokumentation bezogen auf das konkrete Material, den Lack, die Laminierung und den Verwendungszweck.