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05.09.2016 Wann ist Digitaldruck die richtige Wahl?

Auch wenn sowohl Digitaldruck als auch Offsetdruck weit verbreitet sind, ist vielen nicht immer klar, wann welche Technologie die bessere Wahl ist. Werfen wir also einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile des Digitaldrucks und zeigen auf, wo die Stärken – aber auch Schwächen – des klassischen Offsetdrucks liegen.

Zunächst einmal: Was ist Offsetdruck eigentlich? Einfach erklärt handelt es sich um ein konventionelles, flaches Druckverfahren, das auf einer traditionellen Druckmaschine mithilfe von Druckplatten ausgeführt wird.

Der Offsetdruck gilt nach wie vor als die „Königsdisziplin“ unter den Druckverfahren. Er ermöglicht relativ hohe Druckgeschwindigkeiten (bis zu 15.000 Bögen pro Stunde) und bietet eine exzellente Druckqualität bei gleichzeitig niedrigem Stückpreis bei höheren Auflagen. Weitere Vorteile sind große Papierformate (bis zu 1000 × 700 mm) und die Möglichkeit, mit Pantone-Farben zu drucken.

Der größte Nachteil liegt jedoch in der aufwendigeren Einrichtung: Die Erstellung der Druckplatten bedeutet fixe Grundkosten und längere Vorbereitungszeit. Daher lohnt sich Offsetdruck insbesondere bei höheren Stückzahlen – je mehr Exemplare produziert werden, desto geringer sind die Stückkosten, da sich die Fixkosten aufteilen.

Digitaldruck hingegen funktioniert völlig anders – hier werden keine Druckplatten benötigt. Der Druckprozess wird direkt vom Computer gesteuert. Neben der schnellen Einrichtung zeichnet sich der Digitaldruck vor allem durch Flexibilität aus: Er eignet sich hervorragend für kleinere Auflagen, kurzfristige Bestellungen und personalisierte Inhalte. Auch verschiedene Varianten eines Produkts lassen sich effizient realisieren – ideal für zielgerichtetes Marketing.

Digitaldruck ist also die richtige Wahl, wenn Sie:

  • kleinere Mengen benötigen,
  • eine schnelle Produktion (z. B. über Nacht) wünschen,
  • oder personalisierte Werbemittel drucken lassen möchten.

Beide Druckverfahren eignen sich für eine Vielzahl an Produkten – etwa Kalender, Notizblöcke, Briefpapier, Kataloge, Broschüren, Visitenkarten, Kuverts oder Flyer.

Wichtig ist, das richtige Verfahren für Ihr konkretes Projekt zu wählen.